Karl-Wieland Kurz, geboren am 25. Januar 1961 in Wetzlar, ist als Komponist und Musikpädagoge tätig. Von 1980 bis 1990 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Klavier bei Steven Zehr und Bernhard Kontarsky sowie Komposition bei Rolf Riehm. Ergänzend nahm er an Kompositionskolloquien bei Hans Ulrich Engelmann und an Meisterkursen, unter anderem bei Paulheinz Dittrich in Berlin, teil.
Bereits seit 1985 ist Kurz als Dozent für Musiktheorie und musikwissenschaftliche Fächer an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt tätig. Dort übernahm er im Laufe seiner Tätigkeit auch Leitungsaufgaben, unter anderem als Leiter der Studienabteilung und als stellvertretender Direktor. Seit 1991 lehrt er zudem an der Frankfurter Musikhochschule Tonsatz, Kontrapunkt und Werkanalyse.
Parallel zu seiner Lehr- und Vermittlungstätigkeit entwickelte Kurz ein umfangreiches kompositorisches Schaffen, das unterschiedliche Gattungen und Besetzungen umfasst, darunter Musiktheater, Orchester- und Kammermusik sowie Klaviermusik. Seine Werke wurden in Deutschland und international aufgeführt. Zu seinen Kompositionen zählen unter anderem Gute Miene böses Spiel (2000) und Das Haus des Asterion (2012).
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